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Jochen Baldes
kobal |
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jochen baldes’ KOBAL in einem großen wurf hat der zürcher saxophonist und arrangeur jochen baldes den mehrfach ausgezeichneten gedichtzyklus «ach anna. seufzerkalendarium» des hamburger dichters nicolai kobus zur abendfüllenden suite auskomponiert. baldes hat sich längst in jazzkreisen nicht nur einen wohltönenden namen gemacht, sondern vor allem zwischen new yorker post-bop und swiss-neo-cool sein ganz eigenes, höchst vitales biotop gefunden. weit gespannte, mehrstimmige melodiebögen in filigranen arrangements, die alle improvisationsräume klar konturieren und dennoch weit offen gestalten, schaffen eine ideale zweite lebenswelt für die traditionsgesättigten, hochironisch elaborierten, aber mit handfestem pathos bodennah gehaltenen texte. nicolai kobus selbst wird seinen arbeiten die stimme geben, gewissermaßen als literarischer sextaner in einem hochkarätig besetzten jazz-quintett: im oktober 2009 erschien die cd «ach anna» bei «double moon records», es folgte im oktober 09 eine konzerttour durch deutschland mit 8 konzerten. die schweiz, österreich und nochmals deutschland werden dann ab märz 2010 bespielt. es kann nur eine glückliche fügung gewesen sein, die den lyriker nicolai kobus aus dem westmünsterländischen und den saxophonisten jochen baldes aus zürich zusammengeführt haben, die unter dem künstlerduo «KOBAL» eine sehr gelungene symbiose aus lyrik und musik präsentieren. dabei lässt sich der schweizer saxophonist allerdings von einem ensemble begleiten, in dem jedes mitglied ein virtuose auf seinem instrument ist: das gilt für michael gassmann auf der trompete ebenso wie für michael bucher an der gitarre, thomas bauser an der hammond-orgel und dominic egli am schlagzeug. hörproben:
jochen baldes: tenor + soprano saxophone, altoclarinet (bio) geboren 1964 in zürich als deutscher staatsangehöriger. seit dem neunzehnten lebensjahr freiberuflich künstlerisch tätig als kunstmaler und bildhauer. verschiedene einzel- und gruppenausstellungen. 1988 werkbeitrag des kanton zürich. bis 1995 studium mit diplom an der swiss jazz school in bern bei andy scherrer, joe haider, bert joris, frank sikora. weiterbildende workshops bei rick margitza, ray anderson, mark turner, cedar walton, wynton marsalis, billy higgins, tom harrell.
nicolai kobus: text, stimme >>> www.nicolai-kobus.de geboren 1968 in stadtlohn (D). studium der musikwissenschaften, germanistik, philosophie in münster. 1993 bis 1998 redakteur und mitherausgeber der literaturzeitschrift »chiffre« in münster. freier schriftsteller, gelegentlich kritiker und werbetexter, lebt und arbeitet in hamburg. mitglied im forum hamburger autoren. wolfgang weyrauch preis, darmstadt 1999; 2001 arbeitsstipendium der stiftung künstlerdorf schöppingen; 2002 stipendiat der stiftung kulturfonds in ahrenshoop; gwk-förderpreis literatur, münster 2004; if communication award 2004; förderpreis zum ernst meier preis, hagen 2005; 2005 arbeitstipendium im künstlerhaus lauenburg/elbe; 2006 stipendium »homines urbani« in der villa decius in krakau/pl.
michael gassmann: trumpet >>> www.michaelgassmann.com michael gassmann kennt man in italien durch seine arbeit mit stefano battaglia, claudio fasoli, roberto bonati und anderen; bei uns ist er durch seine auftritte mit verschiedensten schweizer formationen bekannt. seit anfang der neunziger jahren, als gassmann mit seinem quartett am jazzfestival schaffhausen für furore sorgte, zeigt sich der trompeter von immer wieder neuen seiten, ohne jedoch seine lyrische grundhaltung zu verleugnen. auf mittlerweilen über 20 tonträgern ist sein schaffen dokumentiert. wichtigste bands 1990–2005: michael gassmann quartet (mit lucas niggli, thomas schenkel, thise gloor), gassmann-battaglia duo, musica reservata (mit vincenzo mingiardi, roberto bonati, roberto dani), claudio fasoli’s experience, stefano battaglia quartet, parmafrontiere orchestra, andy brugger’s no no diet bang, thomas silvestri quintet, jochen baldes’ subnoder, the new michael gassmann quartet (mit marcel schefer, herbert kramis, andy brugger) discographie: scientist’s breakfast/night watch; michael gassmann-stefano battaglia/inner book; michael gassmann-stefano battaglia-pierre favre/when we were; an italian affair/live at the moods jazzclub zurich; michael gassmann quartet/live at schaffhausen jazz festival. ecm performing artist mit der band um den pianovirtuosen stefano battaglia.
thomas bauser: hammond organ >>> www.thomasbauser.de geboren 1965 in wehingen/baden-württemberg. 1985-1990 klassisches klavierstudium an der musikhochschule in freiburg/breisgau bei prof. helmut meyer-eggen. 1993-1997 studium an der swiss jazz school in bern/ch bei joe haider, william evans, frank sikora, andy scherrer, bert joris und billy brooks. workshops bei kenny werner, cedar walton, ray anderson, andy laverne, wynton marsalis, billy higgins auftritte und konzerte in deutschland, österreich, der schweiz, frankreich, italien, spanien, bulgarien, china, USA u.a. jazzfestivals in leverkusen, hilden, burghausen, planet pro berlin, muhlhouse (frankreich), sofia (bulgarien), ourense (spanien); verschiedene cd produktionen als sideman. spielt seit 2001 vorwiegend hammond orgel und initiiert in freiburg/breisgau seit 2003 die reihe «hammond jazz night» mit nationalen und internationalen gästen wie jason marshall, alex sipiagin, john swana, gary barone, david friesen, adrian mears, michael heitzler, andy maile, axel fischbacher, herbie kopf, cecile verny, etc.
michael bucher: gitarre >>> www.michaelbucher.ch michael bucher lebt und arbeitet als freiberuflicher gitarrist in zürich, wo er auch seine musikalische ausbildung 1999 mit diplomabschloss. 2000/2001 folgte ein sechsmonatiger weiterbildungsaufenthalt in new york (unterricht bei carl barry, peter bernstein und wayne krantz). kollaborationen im bereich jazz: jochen baldes, marianne racine, mario scarton, rahel hadorn, herbert kramis, dominik egli. seit 1998 zusammenarbeit mit dem arrangeur thomas fischer im theatermusikbereich (deacan blues 2005, remix kafka 2004, genau unter der sonne 1999, wilhelm tell 2001).mitarbeit an den theaterprojekten: «zappa - alles über frank» und «shockheaded peter», beides produktionen des theater neumarkt. spielt mit: tony renold quartet, bettina tuor quartet, mötz-group, tobias preisig quartet, rené mosele’s flyin’ sonix, corin curschellas sud des alpes, neben dem gitarrenspiel hat sich michael bucher im bereich der elektronischen musik weitergebildet, welcher ein wichtiger teil in seinem musikalischen schaffen wurde. bei «onyx»light, remix kafka und DUPLO wird zusätzlich zur gitarre auch mit live-sampling gearbeitet: musik und texte werden live gemixt, gesampelt, verfremdet, geloopt und interaktiv wieder unter die instrumentalklänge gelegt. so überlagern sich die in echtzeit gespielte musik und die gesampelten musikfragmente zu neuen klangstrukturen. ausgewählte diskographie:
dominic egli: schlagzeug >>> www.dominicegli.ch geboren 1976, gilt mittlerweile als einer der originellsten jazzschlagzeuger der schweiz. sein breites repertoire an ausdrucksmöglichkeiten hat er sich unter anderem während längeren aufenthalten in amerika und westafrika geholt. er hat u.a. mit peter frei, jean-paul brodbeck, marcos jimenez und robert lakatos vielbeachtete trioplatten eingespielt, die auf labels in der schweiz, in japan, sowie auf internationalen major labels erschienen sind. im moment ist er auch in den folgenden bands aktiv: Mats Up, K:E:B (karnusian/egli/bucher), daniel schläppi’s voices, araxi karnusian’s strange sounds-beautiful music, marcos jimenez trio, oli kuster kombo und duo whirlpool |
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